Einschwimmen der Hafenkanal- und Ruhrbrücke im Duisburger Hafen

Exkursion zu den aktuellen Baustellen: Instandsetzung der Ruhrschleuse, Ertüchtigung des Ruhrwehrs sowie dem 2.BA des Ersatzneubaus Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug (OBKL)

Am 18. Und 19.11.2022 hat eine Gruppe von Kollegen eine Exkursion zum „GRBV-Planungs-Hot-Spot“ Duisburg unternommen. Anlass war der Termin zum Einschwimmen der Hafenkanalbrücke von der Vormontagefläche in die Umfahrungslage.

Von der Vinckekanalbrücke (1.BA OBKL) aus startete die Gruppe einen Rundgang über den vollgesperrten Brückenzug in Richtung Ruhrschleuse und Ruhrwehr. An der Ruhrschleuse erläuterte der Baubevollmächtigte des WSA Westdeutsche Kanäle die Bautätigkeiten zur Instandsetzung von Kammerwänden und Sohle. Im Anschluss wurde die benachbarte Baustelle am Ruhrwehr besichtigt, wo derzeit Instandsetzungsarbeiten an den Wehrpfeilern laufen und zu einem späteren Zeitpunkt die Revisionsverschlüsse ausgetauscht werden.

Am Nachmittag erfolgte eine ausgedehnte Baustellenbesichtigung des zweiten Bauabschnitts zum Ersatzneubau des OBKL-Brückenzuges (erweitert um die Kollegen von Meyer + Schubart GmbH). Für alle an der Planung Beteiligten stand hier das Verschwimmen des ersten Überbaus im Fokus.

Vielen Dank an unseren Auftraggeber die Max Bögl GmbH für die Ermöglichung des Termins und die fundierten Erläuterungen. Für alle genannten Bauwerke erfolgten die Planungen durch die GRBV Ingenieure GmbH & Co. KG.

Mittlerweile ist auch der zweite Überbau, die Ruhrbrücke, erfolgreich in die Umfahrungslage eingeschwommen worden. Ende 2023 soll die bauzeitliche Umfahrung in Betrieb genommen werden. Mitte 2025 werden die Überbauten dann in die endgültige Lage querverschoben.

Weitere Informationen zum Brückenverschub (Stadt Duisburg): www.youtube.com/watch

Livestream zu den Arbeiten am OB-Karl-Lehr-Brückenzug: www.ob-karl-lehr-bruecke.de