Ersatzneubau Schleusen, Neubau Schleusenbrücken und Vorhäfen am Dortmund-Ems-Kanal Nord

AuftraggeberWasserstraßen-Neubauamt Datteln
LeistungObjektplanung, Lph. 1 bis 7 Tragwerksplanung, Lph. 1 bis 7 Stahlwasserbau: Entwurfsplanung Technische Ausrüstung: Entwurfsplanung
Projektvolumenca. 300.000.000 Euro
Bearbeitungszeitraum2009 - 2013
Der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) verbindet über den Rhein-Herne-Kanal (RHK) und den Wesel-Datteln-Kanal (WDK) das Ruhrgebiet mit den Seehäfen Bremen und Hamburg, sowie die Industrieregionen in Mittel- und Ostdeutschland. Der DEK ist unterteilt in die Südstrecke (Datteln bis Bergeshövede) und die Nordstrecke (Bergeshövede bis Papenburg). Die heute noch in Betrieb befindlichen fünf großen Schleusen Bevergern, Rodde, Venhaus, Hesselte und Gleesen sind bereits über 90 Jahre alt und aufgrund ihrer hohen Betriebsalter in einem schlechten baulichen Zustand. Ein plötzlicher Ausfall einer der großen Schleusen würde eine dauerhafte Unterbrechung der Nordstrecke bedeuten, da keine zweiten Schleusen mit ausreichenden Abmessungen mehr vorhanden sind. Daher plant das Wasserstraßen-Neubauamt Datteln die Schleusen durch neue Bauwerke zu ersetzen. Die Planungsaufgabe für die Objekt- und Tragwerksplanung und Planung der Technischen Ausrüstung der Schleusen, Schleusenbrücken und Vorhäfen wurde von der Ingenieurgemeinschaft „DEK-Nord-Schleusen“ bearbeitet. Diese besteht aus den Ingenieurbüros Grontmij NL Hannover, grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH & Co.KG, Knabe Enders Dührkop Ingenieure GmbH aus Hamburg, HPI Hydroprojekt aus Weimar und dem Ingenieurbüro Rapsch und Schubert aus Würzburg.