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Ersatzneubau der Brücke 59 über den Schleusenkanal Langwedel (Mittelweser)

Auftraggeber Wassertraßen-Neubauamt Helmstedt
Leistung

Objektplanung,

Lph. 2, 3, 5 und 6

Tragwerksplanung,

Lph. 2 bis 4 und 6

Abbruchplanung

Verkehrsplanung und Vermessung (NU Linz)

Projektvolumen ca. 5.000.000 Euro
Bearbeitungszeitraum 2009 - 2012
Prüfungen und Untersuchungen der Brücke Nr. 59 über den Schleusenkanal Langwedel haben gezeigt, dass eine langfristige Tragfähigkeit des Bauwerks nicht mehr gegeben ist. Das Bauwerk gehörte zur ersten Generation von Brücken, bei denen aus heutiger Sicht risikobehaftete Spannglieder der Sorte St 80 /105 mit einem Verpressmörtel aus Tonerdeschmelzzement zum Einsatz kamen. Die Kombination dieser Materialen ist ursächlich für eine auftretende Spannungs-Riss-Korrosion der Spannglieder. Ein Neubau der Brücke ist erforderlich. Durch die Vorgaben des Auftraggebers lagen die Planungsschwerpunkte insbesondere auf einer bestehenden Pfeilergründung, die als Gründung des südlichen Widerlagers weiter verwendet werden sollte, und auf einer Variantenuntersuchung zum Abbruch des Bauwerks. Außerdem wurde die lichte Durchfahrtshöhe der Brücke im Zuge der Maßnahme auf mindestens 5,25 m über dem höchsten schiffbaren Wasserstand (HSW) angehoben.


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